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Energiekosten senken – die besten Energiespartipps


Energiekosten senken – die besten Energiespartipps

Die Energiekosten steigen immer mehr an. Jeden Monat zahlt man seine Unkosten und fragt sich, wie man diese Kosten bald überhaupt noch bezahlen soll. Wenn das Geld knapper wird ist es Zeit, einige Tipps zum Thema Energiesparen umzusetzen. Oft können diese Tipps mit ganz einfachen Mitteln umgesetzt werden, bringen aber eine große Ersparnis. Dies gilt nicht nur beim Heizkosten sparen, sondern auch für Stromkosten und Kosten für den Wasserverbrauch.

Wasser sparen – es gibt einige Möglichkeiten

Jetzt einmal ehrlich, wer von Ihnen lässt beim Zähneputzen regelmäßig das Wasser laufen, obwohl man die Bürste nur einmal kurz zwischendurch darunter hält? Und wie oft lässt man das Wasser ewig laufen, bis endlich warmes Wasser da ist zum Händewaschen? Hier verschwindet literweise Wasser im Abfluss, und das muss gar nicht sein. Beim Zähneputzen nur kurz das Wasser anstellen, wenn man es wirklich benötigt. Hände können auch mit kaltem Wasser gewaschen werden. Immer zwischendurch den Wasserhahn abstellen, allein so können jedes Jahr viele Liter Wasser gespart werden. Auch die Nutzung der Energiespartaste am Spülkasten der Toilette bringt eine große Wasserersparnis. Nicht bei jedem Toilettengang ist es notwendig, beim Spülen den kompletten Behälter zu leeren.

Besonders im Sommer steigt der Bedarf an Wasser, denn auch der Garten benötigt bei viel Sonne und Hitze genügend Wasser um zu blühen. Im besten Fall nutzen Sie zum Blumen und Pflanzen gießen Regenwasser. Dies lässt sich direkt im Garten in einer Regentonne oder in einem Kübel aufgefangen. Sollten Sie nicht auf Wasser aus der Leitung verzichten können, sollten Sie zum Wasser sparen darauf achten, ein modernes Gartenschlauch System zu nutzen. Diese haben in der Regel einen Wasserstopp integriert, wodurch Verschwendung vermieden wird.

Sparduschkopf – warmes Wasser sparen

Sparduschkopf – warmes Wasser sparen
© Pictures4you / Fotolia

Schön warm duschen – so beginnt der Tag am besten. Natürlich ist kalt duschen gesünder und spart auch viel Geld ein, aber selbst der aktivste Energiesparer kann sich mit der Vorstellung, kalt zu duschen, nicht wirklich anfreunden. Dennoch gibt es auch beim Warmduschen ein Einsparpotenzial, wenn man den herkömmlichen Duschkopf gegen einen Sparduschkopf austauscht. In einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt kann mit einem solchen speziellen Duschkopf eine jährliche Ersparnis von etwa 61.250 Liter an warmem Wassers erzielt werden. Dies bedeutet in Euro eine Ersparnis von rund 550 Euro. Sollten Sie Ihr Wasser mittels Strom erwärmen, erhöht sich die Einsparung sogar noch um einiges.

Sparduschkopf - Ersparnis: ca. 550 Euro im Jahr

Aber wie wirkt ein solcher Sparduschkopf überhaupt? Während ein normaler Duschkopf rund 14 bis 18 Liter Wasser in der Minute durchlässt, ist es bei einem Sparduschkopf gerade einmal halb so viel. Das Geheimnis dahinter ist, dass der Sparduschkopf dem Wasserstrahl einiges mehr an Luft beimischt. Auch in der Anschaffung sind Sparduschköpfe nicht teuer, schon eine Investition von 20 Euro sorgt für eine große Ersparnis bei den Kosten für Warmwasser.

Hände waschen mit kaltem Wasser

Hände müssen nicht immer mit warmem Wasser gewaschen werden. Seife benötigt kein warmes Wasser, um ihre Reinigungswirkung zu entfalten, auch kaltes Wasser ist vollkommen ausreichend. Dies hat keinen Einfluss darauf, ob Keime und Erreger abgetötet werden oder nicht. Um Infektionen zu vermeiden ist es nicht ausschlaggebend, ob man warmes oder kaltes Wasser nutzt, sondern vielmehr, welche Seife man nutzt, und wie man die Hände wäscht. Wer seine Hände mindestens eine halbe Minute lang gründlich und sorgfältig mit entsprechender Seife wäscht, entfernt immer in etwa 99 Prozent aller Erreger von den Händen, egal ob mit warmem oder kaltem Wasser. Ein 3-Personen-Haushalt, in dem sich jeder fünf Mal am Tag die Hände wäscht, kann mit dieser Maßnahme im Jahr etwa 95 Euro sparen. Wenn man bedenkt, dass man teilweise sehr lange das Wasser laufen lassen muss, bis das warme Wasser aus dem Hahn kommt, spart man hier noch etwas mehr ein, indem man gleich das kalte Wasser nutzt, und dieses nicht ungenutzt durch den Abfluss schickt.

Hände waschen mit kaltem Wasser - Ersparnis: ca. 95 Euro im Jahr

Baden – nicht die beste Wahl beim Energiesparen

Baden ist schön – einfach lange in der Wanne liegen, vielleicht ein schönes Glas Wein dabei, und den Stress des Alltags hinter sich lassen. So oder so ähnlich ist die Vorstellung vieler Menschen, wenn es um das Thema Baden geht. Sie entfliehen ihrem Alltag, indem sie sich schön lange in der warmen Badewanne vergnügen und oft sogar immer wieder warmes Wasser nachfließen lassen. Wenn man aber Energie sparen möchte, ist Baden absolut keine gute Alternative. Ein Bad benötigt durchschnittlich rund 120 Liter Wasser, wird noch immer wieder Wasser nachgelassen, erhöht sich diese Zahl selbstverständlich. Eine Dusche verbraucht gerade einmal 70 Liter Wasser. Das ist schon ein enormer Unterschied. Es spricht nichts dagegen, sich auch einmal ein Bad zu gönnen, man sollte dies aber nicht zur Gewohnheit werden lassen, sondern ein Bad eher als Luxus betrachten. Ein Vollbad pro Monat sollte ausreichen, denn auch hier ist es so, je seltener solch ein Luxus ist, desto mehr genießt man ihn.

Duschen statt Baden - Ersparnis: ca. 87 Euro im Jahr

Baden – nicht die beste Wahl beim Energiesparen
© Anna Om / Fotolia

Strom sparen durch den Kauf von neuen Geräten

In jedem Haushalt gibt es sehr viele Möglichkeiten, um Energie und Strom zu sparen. Potentiale gibt es überall, man muss nur einmal verstärkt darauf achten. Beispielsweise kann das Kochen mit einem Deckel auf dem Topf bereits einen entscheidenden Unterschied machen.

Standby-Modus ausschalten - Ersparnis: ca. 100 Euro im Jahr

LED Röhren - Energiesparend, lange Lebensdauer, maximale Helligkeit

Bei der Auswahl von Leuchten, kommen Sie an LED Beleuchtung nicht mehr vorbei. Die Vorteile liegen auf der Hand, energiesparend, lange Lebensdauer und maximale Helligkeit. Bei diesen Argumenten müssen Sie nicht lange überlegen. Bis zu 70 % der Stromkosten und des CO2 Ausstoßes können Sie durch die Umstellung auf LED Röhren einsparen. Schädliche IR- und UV-Strahlen fallen weg und auch auf Quecksilber wird komplett verzichtet.

Umstellung auf LED Beleuchtung - Ersparnis: bis zu 70% der Stromkosten

Energiesparen im Haushalt

Energiesparen im Haushalt
© Gerhard Seybert / Fotolia

Beim Sparen geht es nicht immer nur um Heizkosten oder Wasserkosten, sondern auch um Strom. Viele Menschen haben noch recht alte Geräte in ihrem Haushalt, die eine große Menge an Strom ziehen. Gerade alltäglich genutzte Geräte wie der Kühlschrank können einen starken Ausschlag nach oben bei den Stromkosten verursachen. Daher empfiehlt es sich, solche Stromfresser so schnell wie möglich auszutauschen gegen ein Gerät mit einer guten Energieeffizienzklasse. Diese Klassen sind mittlerweile auf den meisten elektronischen Geräten für den Haushalt angebracht.

Die absolut beste Energieeffizienzklasse ist hier die Klasse A+++, von der Klasse G sollte man besser die Finger lassen, denn diese ist die schlechteste Energieeffizienzklasse. Bestenfalls sollten nur Energieeffizienzklassen von A+ bis A+++ gekauft werden. Sehr wichtig ist diese Klasse auch bei Küchenherden. Rund vier Prozent der Strom- und Gasrechnung entfallen durchschnittlich auf das Kochen. Wichtig ist auch, den Standby-Modus nicht unbedingt zu nutzen. Es gibt viele Geräte, bei denen es vollkommen unsinnig ist, sie Tag und Nacht auf Standby zu lassen, wenn man sie nur einmal in der Woche nutzt. Die Kosten für den Standby-Modus von Geräten können in einem durchschnittlichen Haushalt bis zu 100 Euro im Jahr ausmachen.

Eine Stromersparnis bringt auch die Reduzierung der Helligkeit des Computerbildschirms oder des Fernsehers. Dies hat auch Auswirkungen auf die Lebensdauer dieser Geräte. Wer zusätzlich zu den neuen Geräten noch einen Strompreisvergleich durchführt, und sich einen günstigeren Anbieter sucht, spart noch einmal richtig dazu.

Kochen mit Deckel – auch hier kann man sparen

Kochen Sie auch gerne mit offenen Töpfen? Vielleicht weil man dann den Deckel nicht extra spülen muss, oder weil man nicht immer aufpassen muss, dass nichts überkoch? Wenn Sie Geld sparen wollen, sollten Sie aber besser den Deckel auf den Topf legen, denn das kostet rund ein Drittel weniger an Energie als das Kochen ohne Deckel. Zudem sollte der Topf von der Größe her immer genau auf die genutzte Herdplatte passen. Die Nutzung des Deckels bei fünf Kochvorgängen in der Woche kann bereits eine Ersparnis von 46 Euro im Jahr bringen. Da kann man sich vorstellen, wie viel Geld man sparen kann, wenn man sehr viel und sehr oft kocht.

Kochen mit Deckel - Ersparnis ca. 46 Euro im Jahr

Wasser erhitzen – immer mit dem Wasserkocher

Für viele Dinge des alltäglichen Lebens wird heißes Wasser benötigt. Sei es der Tee, oder auch das Kochen von Nudeln und Reis. Wer das Wasser zum Kochen erst auf dem Herd im Topf warm werden lässt, verbraucht mehr Energie, als wenn man das Wasser im elektrischen Wasserkocher erhitzt und dann zum Kochen nutzt. Zudem ist diese Variante auch noch um einiges schneller. Die meisten kochen locker jeden Tag einen Liter Wasser, wenn ab sofort dafür jetzt der Wasserkocher genutzt wird, kann dies eine Ersparnis von 40 Euro im Jahr bringen.

Wasser mit Wasserkocher erhitzen - Ersparnis ca. 40 Euro im Jahr

Kühlschrank – Einsparpotenziale ergeben sich auch hier

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert, Sie stellen Milch in den Kühlschrank, und am nächsten Tag ist diese gefroren? Bei den modernen, sehr leistungsfähigen Kühlschränken kann dies durchaus passieren, es ist aber auch ein Anzeichen dafür, dass der Kühlschrank zu tief eingestellt ist. Zu kalt muss ein Kühlschrank nicht eingestellt sein, eine Temperatur von 6 bis 7 Grad ist vollkommen ausreichend, um Lebensmittel optimal zu kühlen. Eine Kühltruhe sollte man besser in den Keller stellen, hier reichen minus 18 Grad aus.

Wichtig auch: Je kälter die äußere Umgebung, in der das Gerät steht, desto weniger muss es an Kälte produzieren. Also niemals den Kühlschrank neben die Heizung stellen, auch nicht neben den Herd oder auch die Spülmaschine. Am besten zieht man den Kühlschrank auch etwas von der Wand weg, dann kann der Rückkühler ganz besonders gut arbeiten.

Auch gut zu wissen: Luft ist ein sehr schlechter Träger von Wärme. Daher verbraucht ein Kühlschrank, der voll gefüllt ist, weniger Strom als ein halbleerer. Das regelmäßige Abtauen des Gefrierfachs oder der Tiefkühltruhe bringt noch einmal eine Stromersparnis.

Kühlschrank – Einsparpotenziale ergeben sich auch hier
© Andrey Popov / Fotolia

Spülmaschinen sind sparsam – aber nur bei richtiger Nutzung

Auch wenn viele es nicht glauben können, Spülmaschinen sind nicht nur klasse Helfer in der Küche, sondern auch noch sehr sparsam, da sie weniger Wasser benötigen als das Spülen von Hand. Aber auch hier sollte man darauf achten, dass die Maschine auch wirklich voll ist. Genutzt werden sollte das Sparprogramm, und auch hier ist das Programm Vorspülen vollkommen unnötig, ebenso wie die Vorwäsche beim Wäsche waschen.

160 Spülmaschinengänge, die ein normaler Haushalt ganz locker schafft im Jahr, sparen gegenüber dem Spülen per Hand etwa 35 Euro ein.

Spülmaschine statt von Hand spülen - Ersparnis 35 Euro im Jahr

Waschen mit Einsparpotenzial

Waschen mit Einsparpotenzial
© Lucky Dragon / Fotolia

Waschen muss jeder, der eine mehr, der andere weniger. In Familien mit Kindern steht die Maschine oft keinen einzigen Tag still. Da ist es dann ganz besonders wichtig darauf zu achten, dass man beim Waschen nicht zu viel Strom verbraucht. Jede moderne Waschmaschine verfügt heute bereits über unterschiedliche Sparprogramme. Diese sollten dann auch genutzt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Maschine auch wirklich voll ist. Wer nur schnell einmal ein Teil durchwaschen möchte, sollte dafür dann auch das entsprechende Programm nutzen, das es auch an den meisten Maschinen mittlerweile gibt. Da dauert die Wäsche dann gerade einmal 15 Minuten. Dank der modernen Waschmittel sind Vorwäsche und auch Kochwäsche heute gänzlich überflüssig. Die Wäsche wird auch beim Waschen mit 40 Grad richtig sauber.

Waschen bei 40° statt 60° - Ersparnis 110 Euro im Jahr

Auch auf den Trockner kann man getrost verzichten, an der Luft dauert das Trocknen zwar länger, dafür ist es aber auch kostenlos. Allein schon der Verzicht auf die 60 Grad Wäsche bringt durch die Nutzung der 40 Grad Variante bei 160 Waschgängen im Jahr eine Ersparnis von 110 Euro, wenn auch auf Vorwäsche und Trockner verzichtet wird. Wenn unbedingt ein Trockner zum Einsatz kommen soll ist es ratsam, die Wäsche vorher zu schleudern, so kann ebenfalls Strom gespart werden. Gerade im Sommer ist der Einsatz eines Trockners eigentlich völlig überflüssig, auch an der Luft trocknen die meisten Wäschestücke sehr gut.

Quellen mit Sparpotential im Badezimmer

Auch im Badezimmer gibt es einiges, das zum Sparen geeignet ist. Eine elektrische Zahnbürste muss nicht den ganzen Tag auf der Ladestation stehen. Die Aufladung einmal in der Woche ist vollkommen ausreichend.

Halogenstrahler in Badezimmerschränken sollten gegen LED-Produkte ausgetauscht werden. Heißlüfter im Bad, um die Feuchtigkeit herauszubekommen – auch absolut unnötig. Ein paar Schälchen mit bis zu 5 Zentimetern Salz sind ebenfalls ausreichend. Einfach im Badezimmer verteilen, und das Salz wird die Feuchtigkeit aus der Luft herausziehen. Wenn sich das Salz aufgelöst hat, den Inhalt der Schälchen entfernen und neues Salz einfüllen.

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